Schutzmaßnahmen rund um Covid-19 für Indoor-Sport

Schutzmaßnahmen rund um Covid-19 für Indoor-Sport

FAQs für Fitnessstudios, Kletterhallen, Tennishallen und anderen Indoor-Sportbetriebe

1. Welche Regeln gelten aktuell?

  • BetreiberInnen von nicht öffentlichen Sportstätten dürfen Personen, bei denen es voraussichtlich zu einer länger andauernden Interaktion mit anderen Personen kommt, nur einlassen, wenn diese einen Nachweis einer geringen epidemologischen Gefahr vorweisen (3-G-Nachweis).
  • Die KundInnen haben diesen Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.
  • Die BesucherInnen müssen sich mit ihrem Namen und den Kontaktdaten beim Betreten registrieren.
  • Jede Sportstätte (indoor und outdoor) muss ein Präventionskonzept erstellen und eine/n COVID-19-Beauftragte/n ernennen. 

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3. Wer kontrolliert die Test- und Immunitätsnachweise?

Die BetreiberInnen müssen die Kontrolle der Testnachweise durchführen.

4. Wer zahlt eine Strafe bei Zuwiderhandlung in der Sportstätte?

Die BetreiberInnen müssen bei Nicht-Einhaltung der Schutzmaßnahmen mit hohen Strafen rechnen. Gestraft werden aber nicht nur die Betreiber, sondern auch die KundInnen. 

5. Welche Strafen erwarten mich bei Nichteinhaltung der Maßnahmen?

Die Polizei hat die Möglichkeit bei Missachtung der Abstandsregel oder der Maskenpflicht statt Erstattung einer Anzeige ein Organstrafmandat in Höhe von 90 Euro auszustellen. Die Kontrolle der Einhaltung der Quarantäne ("Absonderung") fällt in die Zuständigkeit der anordnenden Bezirksverwaltungsbehörde. Etwaige Verstöße werden als Verwaltungsübertretung geahndet. Es können Geldstrafen bis zu 1.450 Euro verhängt werden. Darüber hinaus können die Bestimmungen der §§ 178 und 179 des Strafgesetzbuches (Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten) angewendet werden.

6. Welche Testnachweise gelten als Zutrittstests?

Entsprechend der aktuellen Regelungen sind die folgenden Testnachweise möglich:

  • Selbsttest mit digitaler Lösung: 24 h
  • Antigentest: 48h
  • PCR-Test: 72 h
  • Eine ärztliche Bestätigung, ein Nachweis nach § 4 Abs. 18 EpiG oder ein Absonderungsbescheid über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Covid-Infektion.
  • Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als drei Monate sein darf.
  • Ein Nachweis über eine Impfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 (ab Tag 22 der Erstimpfung).

7. Präventionskonzept: Ist es verpflichtend und was muss es beinhalten?

  • Gemäß der Covid-19-Öffnungsverordnung sind Tourismus-Betriebe dazu verpflichtet, ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.
  • Ein Muster-Präventionskonzept des Tourismusministeriums soll dabei unterstützen.
  • Online ist das Dokument in der jeweils aktuellsten Fassung hier abrufbar.

Vorlagen für Präventionskonzepte

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