Schutz vor Corona für Kultur & Museen

Schutz vor Corona für Kultur & Museen

Hinweis! Derzeit gelten in Österreich Einreise-, Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen. Für einzelne Gemeindegebiete bestehen lokale Ausreisetestpflichten. Gastronomie, Beherbergungs- und Freizeitbetriebe dürfen voraussichtlich am 19. Mai unter Auflagen öffnen.

BetreiberInnen von Kinos, Theater, Museen, Galerien, Bibliotheken, Archive usw. finden hier aktuell und kompakt die wichtigsten Covid-19-Informationen für ihre Branche.

1. Welche Regeln gelten in Museen & Schaubetrieben?

  • Für den Besuch von Museen, Galerien, Bibliotheken und Archiven gilt: Es herrscht durchgänging FFP2-Maskenpflicht, der Sicherheitsabstand von 2 Metern muss eingehalten werden.Kapazitäts-Beschränkung: 20m2 pro Besucher, Ansammlungen vermeiden.
  • Es ist auf die Einhaltung des Mindestabstands von 2 Metern gegenüber Personen außerhalb der eigenen Besuchergruppe zu achten.
  • Maximal so viele BesucherInnen gleichzeitig, dass pro Person 20m² zur Verfügung stehen.

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2. Was gilt für Kulturveranstaltungen?

  • Es herrscht durchgängig FFP2-Maskenpflicht.
  • BesucherInnen von Kultur-Veranstaltungen (Kino, Konzert, Kabarett, Seminar) müssen sich mit ihrem Namen und den Kontaktdaten beim Betreten registrieren.
  • Beim Betreten von Kulturstätten muss ein Test gemacht werden, oder ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte Krankheit vorgewiesen werden.
  • Grundsätzlich muss ein Abstand von 2 Metern, außerhalb eines zugewiesenen Sitzplatzes, eingehalten werden.
  • Zwischen Besuchergruppen muss mindestens ein freier Sitzplatz sein.
  • Behördlich genehmigte Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen dürfen outdoor mit maximal 3.000 und indoor mit maximal 1.500 Personen durchgeführt werden.(höchstens jedoch 50 Prozent Maximalauslastung)
  • Veranstaltungen ab 11 Personen sind anzeigepflichtig, ab 51 Personen braucht es eine Bewilligung durch die Gesundheitsbehörde.
  • Speisen und Getränke sind nur an fix zugewiesenen Sitzplätzen erlaubt.
  • VeranstalterInnen (indoor und outdoor) müssen ein Präventionskonzept erstellen und eine/n COVID-19-Beauftragte/n ernennen.
  • Sperrstunde ist um 22.00 Uhr

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3. Wer kontrolliert die Test- und Immunitätsnachweise?

Die BetreiberInnen müssen die Kontrolle der Testnachweise durchführen.   

4. Wer zahlt eine Strafe bei Zuwiderhandlung?

Die BetreiberInnen müssen bei Nicht-Einhaltung der Schutzmaßnahmen mit hohen Strafen rechnen. Gestraft werden aber nicht nur die Betreiber, sondern auch die KundInnen.

5. Welche Strafen erwarten mich bei Nichteinhaltung der Maßnahmen?

Die Polizei hat die Möglichkeit bei Missachtung der Abstandsregel oder der Maskenpflicht statt Erstattung einer Anzeige ein Organstrafmandat in Höhe von 90 Euro auszustellen. Die Kontrolle der Einhaltung der Quarantäne ("Absonderung") fällt in die Zuständigkeit der anordnenden Bezirksverwaltungsbehörde. Etwaige Verstöße werden als Verwaltungsübertretung geahndet. Es können Geldstrafen bis zu 1.450 Euro verhängt werden. Darüber hinaus können die Bestimmungen der §§ 178 und 179 des Strafgesetzbuches (Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten) angewendet werden. 

6. Welche Testnachweise gelten als Zutrittstests?

  • Selbsttest mit digitaler Lösung: 24 h
  • Antigentest: 48h
  • PCR-Test: 72 h

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