Bestimmungen zu Corona für Seilbahnbetriebe

Bestimmungen zu Corona für Seilbahnbetriebe

Hinweis! Derzeit gelten in Österreich Einreise-, Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen. Für einzelne Gemeindegebiete bestehen lokale Ausreisetestpflichten. Gastronomie, Beherbergungs- und Freizeitbetriebe dürfen voraussichtlich am 19. Mai unter Auflagen öffnen.

Tiroler Lift- oder Seilbahnbetriebe finden hier laufend aktualisiert und kompakt die wichtigsten Covid-19-Informationen für ihre Branche.

1. Seilbahnbetriebe: Welche allgemeinen Leitlinien gelten aktuell?

  • Seilbahnen sind ein öffentliches Verkehrsmittel, dennoch gilt in allen geschlossenen Fahrbetriebsmitteln eine Kapazitätsbeschränkung von 50% (außer Personen im selben Haushalt).
  • Das Tragen einer FFP2-Maske ist in allen geschlossenen Zutrittsbereichen und in geschlossenen Fahrbetriebsmitteln verpflichtend.

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2. Finanzielle Unterstützung: Wo kann ich Förderungen beantragen?

3. Verhaltensregeln für MitarbeiterInnen: Was gilt aktuell?

  • In jeder Station wird der Ein- und Ausstiegsbereich von einem besonders unterwiesenen Mitarbeiter des Seilbahnunternehmens beaufsichtigt, der erforderlichenfalls sofort in den Ablauf einwirken kann und laufend informieren sowie für einen ruhigen und kontinuierlichen Ablauf sorgen kann.
  • Wenn Mitarbeiter krank sind, dürfen sie nicht zur Arbeit kommen.
  • Vermeiden großer Menschenansammlungen auf kleinem Raum und Aufenthalte in Pausen- und Gemeinschaftsräumen vermeiden.
  • Gute und laufende Durchlüftung von Räumlichkeiten und häufige Reinigung des Arbeitsplatzes.
  • Erste-Hilfe-Räume dürfen nur von möglichst wenigen Mitarbeitern gleichzeitig betreten werden.
  • Nach jeder Verletztenversorgung werden die verwendeten Ausrüstungsgegenstände sowie die Kontaktflächen der verwendeten Geräte und Gegenstände gereinigt und desinfiziert.

4. Verhaltensregeln für Gäste: Was gilt aktuell und wie sollten die Regeln kommuniziert werden?

  • Kassabereich: Eine FFP2-Maske ist verpflichtend in allen geschlossenen Bereichen zu tragen.

  • In geschlossenen oder abdeckbaren Fahrbetriebsmitteln (Gondeln, Kabinen, abdeckbaren Sesseln) und in geschlossenen Zugangsbereichen von Seil- und Zahnradbahnen ist ab dem vollendeten 14. Lebensjahr eine FFP2-Maske zu tragen.

  • In geschlossenen oder abdeckbaren Fahrbetriebsmitteln dürfen höchstens so viele Personen gleichzeitig befördert werden, dass die Hälfte der Beförderungskapazität des Fahrbetriebsmittels nicht überschritten wird. Dies gilt nicht, wenn ausschließlich Personen aus demselben Haushalt befördert werden.

  • Einhaltung des 2-Meter-Sicherheitsabstand gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben (Unterschreiten des Mindestabstandes nur im Ausnahmefall).
  • Angebrachte Bodenmarkierungen sind zu beachten.
  • Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln (in regelmäßigen Durchsagen und News auf den Infoscreens sind die Fahrgäste über das richtige Verhalten zu informieren)
  • Benutzung der aufgestellten Desinfektionsspender zur Handdesinfektion.
  • Gäste sollten auf Informationskanälen und Hinweisschildern auf möglichst bargeldlose Zahlung hingewiesen werden.

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5. Covid-19 Schulungen für MitarbeiterInnen: Wer bietet diese an?

  • Grundsätzlich sind Mitarbeiter über die aktuellen Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumente nachweislich zu schulen.
  • Viele Tiroler Seilbahnbetriebe haben bereits geschulte Corona-Sicherheitsbeauftragte in ihrem Betrieb. Entsprechende Schulungsangebote werden von verschiedenen Institutionen angeboten (bspw. Online-Lehrgang des Roten Kreuz Wien, WIFI Österreich, Online-Lehrgang dieWeiterbilder, gutwinski)

6. FFP-2-Maske: In welchen Bereichen müssen KundInnen jedenfalls eine Maske tragen?

  • Im Kassabereich und im Zugangs- bzw. Anstellbereich bei allen Seilbahnen ist eine FFP-2-Maske zu tragen (bitte achten Sie auf mögliche Bodenmarkierungen)
  • Liftanlagen und Anstellbereiche: Eine FFP2-Maske ist verpflichtend in allen geschlossenen Zutrittsbereichen und in geschlossenen Fahrbetriebsmitteln zu tragen.
  • Während der gesamten Fahrt (Kabinen-/Sesselbahnen)
  • Das Tragen einer FFP-2-Maske ist auch bei Haltestellen und damit auch im Zugangsbereich von Seilbahnen (innen und draußen) verpflichtend.

7. Was ist zu tun, wenn eine Person das Tragen einer FFP-2-Maske verweigert? Gibt es Sanktionsmöglichkeiten?

  • Der Zustieg in das Fahrzeug ist zu verweigern.
  • Die Mitarbeiter Innen(Parkplatz, Kassa, Maschinisten, Stationsbedienstete, …) weisen die Fahrgäste auf die Regelung hin.
  • Gegebenenfalls können die Behörden verstärkte Kontrollen vornehmen und uneinsichtige Gäste abmahnen bzw. strafen. 
  • Durch gut sichtbare Aushänge an allen Stationen und durch die Information der Mitarbeiter werden Fahrgäste auf die Maskenpflicht bei Beförderung mit Liften und Seilbahnen hingewiesen.

8. Gibt es Kapazitätsbegrenzungen?

Seilbahnen sind ein öffentliches Verkehrsmittel, dennoch gilt in allen geschlossenen Fahrbetriebsmitteln eine Kapazitätsbeschränkung von 50% (außer Personen im selben Haushalt)

9. Online Ticketing: Warum sollte ich Lift-Tickets (auch) online anbieten?

Viele Gäste erwarten sich, dass Tickets online gekauft werden können – auf diese Nachfrage sollte entsprechend reagiert werden, da Ansteckungsmöglichkeiten minimiert werden:

  • Der Kartenverkauf ist, wenn möglich, online zu organisieren.
  • Empfehlung: entsprechende Onlineservices einzurichten
  • Aktive Kommunikation auf verschiedensten Kanälen (betrieblichen Telefonhotlines, Website, Social-Media Kanälen usw.)

10. Im Krankheitsfall: Wer könnte vorübergehend die Betriebsleitung fortführen?

Das österreichische Bundesgesetz über Seilbahnen (SeilbG 2003) sieht vor, dass das Seilbahnunternehmen für jede Seilbahn einen verantwortlichen Betriebsleiter (BL) sowie Betriebsleiterstellvertreter (BL-Stv.) zu bestellen hat. Dabei sind u.a. folgende Punkte zu beachten:

  • Bestellung zum BL und/oder zum BL-Stv. darf für insgesamt nicht mehr als fünfzehn öffentliche Seilbahnen erfolgen.
  • Die Bestellung als verantwortlicher BL ist für acht öffentliche Seilbahnen beschränkt. Unter der Voraussetzung, dass diese in angemessener Zeit (Richtwert 20 Minuten) vom jeweiligen Standort des Betriebsleiters aus erreichbar sind.
  • Ein Betriebsleiter muss das Alter von 21 Jahren vollendet haben.
  • Für den Nachweis der fachlichen Eignung muss die systembezogene Qualifikation als Maschinist, die erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung über einen Ausbildungslehrgang für Betriebsleiter, die systembezogene Einschulung in der Landesberufsschule Hallein und eine entsprechende Vorverwendung (dreimonatig und facheinschlägig) vorliegen.

11. Regelungen für Bergrestaurants: Was gilt aktuell?

Details dazu finden Sie im Info-Bereich für Gastronomiebetriebe.

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