Bestimmungen zu Corona für Seilbahnbetriebe

Bestimmungen zu Corona für Seilbahnbetriebe

FAQs für Seilbahnbetriebe

 

1.Welche Maßnahmen gelten für Seil- und Zahnradbahnen (z.B. Skilifte, Gondeln etc.)? 

  • Seit 12. Dezember 2021 dürfen Betreiber:innen von Seil- und Zahnradbahnen Personen nur einlassen, wenn sie einen 2-G-Nachweis (geimpft oder genesen) vorweisen. 
  • Zudem gilt eine FFP2-Maskenpflicht in Gondeln, Kabinen und abdeckbaren Sesseln.

2. Präventionskonzept: Ist es verpflichtend und was muss es beinhalten?

  • Gemäß der Covid-19-Öffnungsverordnung sind Tourismus-Betriebe dazu verpflichtet, ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.
  • Ein Muster-Präventionskonzept des Tourismusministeriums soll dabei unterstützen.
  • Online ist das Dokument in der jeweils aktuellsten Fassung hier abrufbar.

Vorlagen für Präventionskonzepte

3. Covid-19 Schulungen für Mitarbeiter:innen: Wer bietet diese an?

  • Grundsätzlich sind Mitarbeiter über die aktuellen Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumente nachweislich zu schulen.
  • Viele Tiroler Seilbahnbetriebe haben bereits geschulte Corona-Sicherheitsbeauftragte in ihrem Betrieb. Entsprechende Schulungsangebote werden von verschiedenen Institutionen angeboten (bspw. Online-Lehrgang des Roten Kreuz Wien, WIFI Österreich, Online-Lehrgang dieWeiterbilder, gutwinski)

4. Im Krankheitsfall: Wer könnte vorübergehend die Betriebsleitung fortführen?

Das österreichische Bundesgesetz über Seilbahnen (SeilbG 2003) sieht vor, dass das Seilbahnunternehmen für jede Seilbahn einen verantwortlichen Betriebsleiter (BL) sowie Betriebsleiterstellvertreter (BL-Stv.) zu bestellen hat. Dabei sind u.a. folgende Punkte zu beachten:

  • Bestellung zum BL und/oder zum BL-Stv. darf für insgesamt nicht mehr als fünfzehn öffentliche Seilbahnen erfolgen.
  • Die Bestellung als verantwortlicher BL ist für acht öffentliche Seilbahnen beschränkt. Unter der Voraussetzung, dass diese in angemessener Zeit (Richtwert 20 Minuten) vom jeweiligen Standort des Betriebsleiters aus erreichbar sind.
  • Ein Betriebsleiter muss das Alter von 21 Jahren vollendet haben.
  • Für den Nachweis der fachlichen Eignung muss die systembezogene Qualifikation als Maschinist, die erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung über einen Ausbildungslehrgang für Betriebsleiter, die systembezogene Einschulung in der Landesberufsschule Hallein und eine entsprechende Vorverwendung (dreimonatig und facheinschlägig) vorliegen.

5. Regelungen für Bergrestaurants: Was gilt aktuell?

Details dazu finden Sie im Info-Bereich für Gastronomiebetriebe.

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